Verfasst von | in Buenos Aires 2012 | Keine Beiträge

W

ie schön dass manche Dinge sich nicht ändern!

Mein Lieblingsfriseur ist immer noch am gleichen Ort in Congresso, er hat den klingenden Namen Juan Carlos Flores- ein wunderbarer schwuler charmanter Brasilianer . Der Salon ist in der Moreno 1863.
Zuletzt war ich 2008 dort und mittlerweile ist er Besitzer des Ladens.
Schon damals hat er davon geträumt sich selbstständig zu machen.
Heute hat er mir erzählt als er gehen wollte, meinte die Besitzerin: „Das macht doch keinen Sinn 80% Prozent der Kunden wollen zu dir, also übernimm den Laden“.
In meinem Blog 2008 hatte ich schon geschrieben wie reizend ich diesen leicht schmuddeligen Nachbarschaftsfriseursalon finde.


Es ist immer noch so.
Juan Carlos hat eine seiner betagten Stammkundinnen gewinnen können ihm gegen jederzeit perfekt frisiertes Haar die Buchhaltung zu machen. Die elegante ältere Dame ist so glücklich über die Beschäftigung dass sie nun eigentlich dauernd im Laden ist, Kaffee kocht und mit den Kunden konversiert.
Alle haben den Eindruck das ist seine Mama, total süss!

Mein Friseur in Berlin ist eigentlich super, aber ausgerechnet am Abend vor meinem Abflug hat er mir eine wirklich scheußliche Haarfarbe verpasst- shit happens!

Juan Carlos hat das wieder ausgebügelt  und gleichzeitig hat Claudia  mir eine wunderbare Maniküre und Pediküre mit dezenter French Lackierung verpasst.

Ich fühle mich wie neu ;-)

Das Neu-Gefühl unterstützt hat noch ein Einkauf beim DNI Store,  zwei paar super bequeme Schuhe und drei hübsche Kleider- habe ich natürlich beim ausgehen heute gleich eingeweiht.
Oliver_ hat auch vier schöne Hosen dort gefunden die ihm sehr gut stehen und sehr originelle Trainingsschuhe.

Auf dem Nachhauseweg kamen wir an dieser Konditorei vorbei- die Farben der Kuchen im Schaufenstenster fand ich umwerfend:

ebenso die Weihnachtsdeko in dem asiatischen  Supermarkt um die Ecke:

die Milongas heute abend:
Ideal: die queer festival Milonga. Eine interessante Mischung aus nicht tanzenden Touristen, sehr speziell tanzenden Portenos und Tangotouristen (mit Hut) und guten Tänzern des Festivals. Leider war die live Musik vom Sexteto Milonguero ab 1:00 (!) so schlecht ausgesteuert dass wir gegangen sind

danach Nino bien: wie immer schön!

Öffentlichen Beitrag verfassen

Ausrechnen *