Verfasst von | in Buenos Aires 2012 | Keine Beiträge

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eute morgen hab ich mich gezwungen um 9 aufzustehen.

Ich wollte mir das Billigshopping Areal rund um die Kreuzung Avellaneda und Nazco anschauen und die meisten Läden machen am Samstag um 13:00 Uhr zu.
Es war ein Erlebnis.

Schon die Taxifahrt dorthin, nett wenn ein Fahrer den Tangokanal eingeschaltet hat:

http://youtu.be/Nc9jNar_uPU

Dorthin verschlägt es wenige Touristen und es tummeln sich solche Menschenmassen dort, dass ich kaum die Tür des Taxis öffnen konnte.
Im ersten Geschäft wurde ich sofort freundlich darauf hingewiesen dass ich meine Taschen vor den Körper nehmen soll…ok…
Es ist nicht wirklich ein Einkaufsparadies, aber billig. Ich habe ca. 20 Läden abgeklappert und 2 Teile gekauft. Aber es war sehr interessant mal ganz andere Ansichten von Buenos Aires zu bekommen.
Ich fand es rührend eine junge, nicht gerade wohlhabende Familien dabei zu beobachten ein Kleid für die junge Mutter zu Weihnachten auszusuchen. Das ist ja hier eher eine grosse Party. Es war offensichtlich dass die 200 Pesos eine große Ausgabe darstellten und der junge Ehemann war sehr engagiert in der Frage welches des Synthetik-Glitzerkleider das Richtige wäre.
Auf den Gehwegen vor den Geschäften tummelten sich die fliegenden Händler mit dem Warenangebot auf Plastikplanen und dazwischen schoben sich die Menschenmassen.

Nach eineinhalb Stunden war ich leicht ermüdet-das heißt was – ich liebe Shopping!
Zurück nach Hause, Taschen abwerfen und auf nach Palermo: Shopping Teil 2
Da  war Oliver dann mit dabei und wir haben uns erstmal mit einem „Lomo“ (Rinderfilet) gestärkt.
Die Läden sind dort zwar viel hübscher dekoriert, aber ich vermisse die Qualität die dort vor vier Jahren noch zu finden war.  Mein Lieblingsladen Dorina Vidoni gibt’s auch nicht mehr , das war super schönes Design!
Eigentlich sind nur noch die Schuhläden originell, aber da bin ich einigermassen sicher vor Verführungen- selten gibt es Grösse 41! Es müssen auch ohnehin schon zu viele Tangoschuhe mit.

Dann Aperitif bei Olaf und Jens vor dem Abendessen im Lele de Troya, eins meiner Lieblingsrestaurants

 

Hier noch die wunderbare Aussicht von ihrem Balkon:

 

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