Verfasst von | in Buenos Aires 2012 | Keine Beiträge

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eute begann der Tag mit einem wunderbaren Frühstück im „Oui Oui“, mein liebstes Café in Buenos Aires, Nicaragua 6068
Bagels mit Lachs, Eier Benedikt, frische Zitronenlimonade mit Minze, Früchte, Müsli, Joghurt- einfach alles lecker! Sie haben jetzt sogar ein zweites Lokal 50 Meter vom ursprünglichen Café aufgemacht- beide sind um 14.00 zum Frühstück voll.

Danach Schuhe für Oliver im 2×4, Scalabrini Ortiz, weiße Klingel…
Das sind die Schuhe mit den auswechselbaren Sohlen. Sie werden sehr liebevoll mit Schuhspannern  in einem der schönsten Schuhbeutel die ich bisher gesehen habe verkauft.

Kurzer Zwischenstopp zu Hause um die Kamera zu wechseln, leider hatte ich die Batterie mener schönen neuen Spiegelreflex mal wieder nicht aufgeladen, und weiter zum Friedhof Chacarita.


Carlos Gardel besuchen.
Chacarita ist überwältigend- all die prächtigen Mausoleen und dann noch die Massen von unterirdischen Sarg- und Urnengräber. Nicht zu spät hingehen, der Friedhof schliesst um 17.00.
Wir sind so gerade noch reingekommen, raus kommt man über die Nebeneingänge.

Heute abend wollten wir dann zu Damián_ und Nancys Lesson in der Villa Malcolm, aber da unterrichten sie nicht mehr. Steht falsch im Milongaführer.
Dann eben Praktika X.
Den neuen Ort kannte ich noch nicht, halb so gross wie vorher und lange nicht so besucht wie vor vier Jahren, auch keine Tangoprominenz mehr, aber einige gute Tänzer denen man gerne zuschaut.
Jens, Oliver und ich hatten Spass daran den neuen Schritt zu üben den Jens gerade vorher im Unterricht dort gelernt hat.

Wir wollten heldenhaft den Bus nach Hause nehmen, hat aber leider mal wieder nicht geklappt, es war dann doch wieder ein Taxi. Wir üben noch.

Gestern hat mir Damián_ sein Fahrrad überlassen und dank meines nicht vorhandenen Orientierungssinns und da ich die Radwege benutzen wollte, habe ich ca 1,5 Stunden für einen Weg  gebraucht.der zu Fuss eine halbe Stunde gedauert hätte.
Aber ich habe viel gesehen und viele nette Bekanntschaften gemacht während ich mal wieder die Karte drehend an einer Ecke stand und versucht habe die Richtung rauszufinden.
Einer der netten Menschen wollte sich auch mit mir verabreden.
Ich:“das geht leider nicht“ Er:„Warum?“ Ich:„Ich bin verheiratet“- darauf hat er sofort die Flucht ergriffen. Wie praktisch! Endlich mal ein Vorteil katholischer Erziehung!
Irgendwann hatte ich genug vom herum irren und bin auf den Hauptstrassen nach Hause gefahren, ein aufregendes Unterfangen bei diesem Verkehr hier .
Die Taxi- und Busfahrer schätzen die Radler nicht sehr…und wenn man zwischen zwei Bussen eingeklemmt ist, heisst es Nerven bewahren.
Morgen habe ich mir vorgenommen ich fahre zum Comme il faut mit den Rad, mal sehen wie lange ich brauche.

 

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